Erfahrungen: Fliegen mit einem Helikopter

3 Reisende

Wir hatten einen tollen Flug über Mallorca, einfach ein Erlebnis

Fliegen wie ein Vogel….

Sicher gibt es auch viele Rollstuhlfahrer/innen die mit einem Helikopter mal mitfliegen möchten. Leider gibt es einfach zu wenige Firmen, die einen guten Preis anbieten. Die meisten günstige Angebote für „Schnupperflüge“ sind ja auch wohl eher etwas für Fussgänger. Schliesslich hat kein Anbieter Zeit einen Transfer vom Rollstuhl in den Helikopter und wieder zurück zu organisieren. Ausserdem werden oft auch auch nur 10 bis 30 Minuten Flüge pauschal angeboten. Für die meisten Flug begeisterten ist das zum Testen ja auch ausreichend. Sie haben dann einen festen Abflugtermin und es müssen immer 3 Personen dabei sein. Wir haben aber beobachtet, dass diese Hubschrauber meist sehr schnell fliegen, weil sie ja in 10 Minuten eine bestimmte Strecke fliegen. z. B. Rundflug über Palma und das ist, nur mit hoher Geschwindigkeit zu machen. Ob sie dabei viel sehen, spielt keine Rolle. „time is Money“!
Mit Rollstuhl ist man so eher auf ein Charter Flug angewiesen. Das ist zwar deutlich teurer, aber Sie haben den Helikopter für sich und können die Route bestimmen. Sie müssen dann nicht noch eine Fremde Person mitnehmen, damit die 3 Personen erreicht sind. Ausserdem können sie dann auf der hinteren Sitzbank auf beiden Seiten etwas sehen. Petra wäre ja auch gerne auf einem vorderen Sitz gewesen, aber durch Spastiken war es zu gefährlich. Die Pedale und das Steuer sind beim Robinson R44 sehr eng an den Sitzen. Allerdings ist die Aussicht viel besser als im grösseren Eurocopter.

Hier sind unsere Erfahrungen der letzten Jahre zusammengefasst:

Wir hatten in der Schweiz, auf Mallorca und auf Teneriffa die Möglichkeiten, einen Helikopterflug zu organisieren. Wir hatten uns diese Flüge als gemeinsamen Wunsch erfüllt und waren jedes Mal begeistert. Was kann man einen lieben Menschen besseres zum Geburtstag schenken, als die Erfüllung eines Traumes?

Cockpit ist eng

Hier sieht man das Steuer und auch die Pedale für die Fußsteuerung. Ich musste sehr auf meine Schuhe aufpassen, das ich kein Pedal berühre (Schuhgröße 48!)

Nicht ein Flug war genauso wie der andere Flug. Mal hatten wir super Wetter, mal sogar Regen. Mal war der Pilot ein Könner, mal eher ein, sagen wir mal nicht so guter Pilot. Aber sicher haben wir uns immer gefühlt, in jeder Situation. Schliesslich möchte der Pilot ja auch heil nach Hause kommen.

  1. Anbieter

    Einen Anbieter zu finden, der einen Rollstuhlfahrer mit nimmt ist gar nicht so einfach. Wir hatten schon mehrfach Absagen erhalten, weil die Anbieter unsicher waren. Fussgänger sind wohl einfacher und benötigen nicht so viel Vorbereitungen. Alles geht sicher schneller.
    Doch mit etwas Initiative sollte es Ihnen auch klappen, einen Flug zu buchen. Fragen Sie aber auch nach, ob der Anbieter bereits Erfahrungen mit einem Rollstuhlfahrer hat. Das würde die weitere Vorbereitung erleichtern.
    Aktuell versuchen wir z.B. seit Monaten einen Flug in der Schweiz zu machen. Leider ist dieser Anbieter und seine Piloten wohl nicht an einen Flug interessiert. Oder wie wir gerne sagen: Kunde droht mit Auftrag!
    Warum sie nicht „wollen“ ist uns nicht klar, zumal wir schon mit diesem Anbieter geflogen sind.

  2. Termin finden

    Sie sollten sich auch vorher Gedanken machen, für wann sie den Flug buchen. Es sollte ein schöner Tag mit guter Sicht sein. Es soll ja auch ein Erlebnis für Sie werden, also besprechen Sie mit dem Anbieter, dass er einen tollen Tag nehmen sollte. Im Urlaub haben Sie zwar nur wenige Tage Zeit, aber dort sollte das Wetter ja auch besser sein, SMILE.

    Wenn der Termin feststeht, dann haben Sie hoffentlich gute Sicht und gutes Wetter. Wir hatten so auf Mallorca einen Flug gebucht und die Zeit wurde vom Piloten vorgegeben. Es sollte ein sonniger Tag sein. Leider sind wir dann mitten durch eine Regenwolke geflogen. (Siehe Bild 2 unten)

  3. Wohin soll die „Reise“ gehen?

    Hier sollten Sie sich vorher Gedanken machen. Sie werden einen bestimmten Abflughafen haben und innerhalb der geplanten Zeit muss das Ziel auch gut erreicht werden können und natürlich auch die Strecke wieder zurück zum Flughafen muss ebenfalls zeitlich berücksichtigt werden. Sie zahlen ja schliesslich meist pro Minute und nicht pro km oder Meilen.

    Wir waren auf Mallorca auf einem kleinen Flughafen in der Nähe des Haupt-Flughafens mit dem Helikopter los geflogen und wollten die östliche Küste der Insel von „Oben kennen lernen“. Daher musste der Pilot direkt und schnell fliegen, damit die Zeit ausreichte. So haben wir zwar nicht die ganze Küste abgeflogen, aber wir konnten unser Ziel schneller erreichen.

    Auf Teneriffa hatten wir die Route vorab besprochen und kurz vor dem Flug mit dem Piloten die Route nochmals genau besprochen. So konnten wir das sehen, was wir uns gewünscht hatten. Das wir aber 2013 einen so interessanten Flug hatten, hätten wir nie gedacht. Wir hatten das Masca Tal überfliegen wollen, doch als der Pilot vom Meer aus auf die Schlucht geflogen ist, hat er uns durch das Tal geflogen. Die Felsen waren gefühlt  „nur wenige Meter“ von uns und den Rotorblättern entfernt gewesen. Zeit um Angst zu haben, hatten wir nicht. Wir hatten den Flug einfach genossen. Wie Nahe wir an den Felsen wirklich waren, ist uns erst durch das Video aufgefallen. Wir fühlten uns aber immer sicher.

     

  4. Flughafen und Sperrgebiete
    Karte

    Mallorca und die Flugverbotszone

    Uns war vor dem ersten Flug nicht bewusst, dass es überall Vorschriften gibt, über welche Gebiete ein Helikopter fliegen darf. So ist ein grosser Flughafen immer ein sehr großes Sperrgebiet. Da hier ja auch die Anflug- und Abflugschneise der Flugzeuge den Luftraum kreuzen würde. Auch muss hier immer ein grosser Sicherheitsabstand eingehalten werden. Ein Pilot muss sehr genau Fliegen, denn er kann bei Verletzung dieser Vorschriften seine Lizenz verlieren. Daher wird immer mit einem sehr gutem GPS System geflogen. Hier wird dem Piloten alles angezeigt wo er gerade fliegt. Meist wird sogar die Route aufgezeichnet und kann dem Kunden auf einer Karte hinterher eingezeichnet werden. (siehe Bild 3 unten).

    Es gibt aber auch andere Sperrgebiete wie Kraftwerke, Militär und auch wohl über den Häusern von Politikern und VIP´s werden die Helikopter nicht gerne gesehen. Ach ja, auf Mallorca gab es sogar ein Flugverbot über dem Anwesen des spanischen Königshauses. Hier geht es wohl nicht nur um Paparazzi, sondern auch, dass die Sicherheit gefährdet sein könnte.

     

  5. Sicherheit

    Sicherheit geht immer vor. So muss jeder Flug vorab bei der zuständigen Behörde und am Tower angemeldet sein, damit die Überwachung klappt und der Tower die Luftbewegungen einplant. Wir hatten auf Mallorca Glück und sogar eine Sondergenehmigung durch den Tower erhalten und durften über den Internationalen Flughafen von Palma de Mallorca fliegen. So hatten wir einen grossen Umweg wegen Sperrgebiete vermeiden können und konnten unser Ziel schneller erreichen (Siehe Bild 4 und 5 unten).

    Jeder Pilot ist für die Sicherheit der Passagiere und des Helikopters verantwortlich und wird entsprechend auch für seine Sicherheit darauf achten. Daher hatten wir nie Bedenken oder Ängste während der Flüge. Allerdings fliegen nicht alle Piloten gleich. Der eine ist eher der ruhige, der andere will auch schon mal zeigen, was er kann. Also reklamieren sie gleich, wenn ihnen etwas nicht passt, dann wird der Pilot bestimmt darauf eingehen. Schliesslich zahlen Sie ja den Flug.

  6. Vorbereitungen

    Sie sollten immer einen gültigen Pass oder eine ID Karte dabei haben, denn wir mussten den Ausweis immer vor dem Flug bei der Flugbehörde vorlegen. Wir wurden auch immer vor dem Betreten des Flugfeldes kontrolliert. Auf Mallorca war es eher eine sehr kurze Kontrolle, auf Teneriffa aber waren wir am Flughafen Süd und mussten wie sonst auch, alle Kontrollen und Sicherheitsüberprüfungen mitmachen. Auch wenn wir nur für eine Stunde einen Rundflug machen wollten. Vielleicht finden Sie einen Anbieter, der einen privaten Platz zum Abheben hat und dort sind solche Kontrollen meist nicht nötig. Wir hatten so zum Beispiel in der Schweiz einen Flug gebucht und der Helikopter war von einem privaten Flugplatz gestartet (wir hatten einen Rundflug in der Schweiz gemacht). So waren keine polizeilichen Kontrollen nötig. Dennoch musste der Pilot den Flug am Tower vom Flughafen Zürich anmelden. Gerne wären wir auch über andere Teile der Schweiz geflogen, aber auch hier gibt es sehr strenge Vorschriften, wo ein Helikopter fliegen darf.

  7. Kosten

    Hier kann und möchte ich keine Zahlen nennen, aber einfach mal erwähnen, das Helikopter fliegen ein sehr teures Hobby ist. Für uns waren die Flüge immer ein gegenseitiges Geschenk, weil wir beide den Flug und auch das Erlebnis in der Luft zu „schweben“ sehr geniessen. Klären Sie unbedingt den Preis vorab und auch wann und wie Sie bezahlen. Aber passen Sie auf, wenn Sie im Voraus zahlen müssen und den Anbieter nicht kennen. Vorsicht kann nicht schaden!

    Bei unserem ersten Flug hatten wir noch keine Ahnung und daher bei einem Vermittler gebucht. Das hatte uns zusätzlich 200 Euro gekostet. Hier mussten wir vorab zahlen und waren sehr skeptisch, ob das Geld richtig ankommt und ob der Flug auch wirklich stattfindet. Schliesslich sprechen wir kein perfektes Spanisch und hatten uns auf eine deutschsprachige Seite auf Mallorca gemeldet. Erst als wir bei den Piloten vor Ort waren, war ich beruhigt, dass das Geld angekommen war. Beim nächsten Mal hatten wir dann direkt gebucht und uns das Geld für den Vermittler gespart. Sie könnten also gleich diese Summe lieber in einen längeren Flug einplanen…

    Die Abrechnung bei einem gebuchten Flug passiert meist als Pauschale für eine feste Zeit. Wenn Sie während des Fluges etwas mehr Zeit für einen Ausblick nutzen, kann das aber schnell mal teuer werden. Denn hier wird nach geflogenen Minuten und nicht nach der Entfernung bezahlt. Wir haben entweder bar oder mit Karte nach dem Flug die vereinbarte Summe bezahlt. Hier lohnt sich immer eine Kreditkarte dabei zu haben. Die brauchen Sie ja auch, wenn Sie im Ausland ein Auto mieten wollen.

  8. Der Helikopter

    Die meisten Helikopter sind nicht sehr gross und auch sehr eng. Schliesslich kostet jedes Gewicht mehr, auch ein mehr an Kerosin-Verbrauch. Wir hatten meist einen 4 Sitzer (R44) und der ist vorne sehr eng. Ich hatte immer auf meine grossen Füsse aufpassen müssen, dass ich ja nicht an die Pedale komme. Die meisten Helikopter sind ja links und rechts steuerbar und zu fliegen, weil sie oft auch als Ausbildungsmaschinen genutzt werden. Auch die „Steuerstange“ ist in der Mitte und muss immer frei für den Piloten bleiben. Sonst könnte etwas passieren..,

    Hier sind mal unsere verschiedene Helikopter im Bild:

    Ein Clipper (R44): ein kleiner Helikopter (leicht und wendig)

    Petra im Clipper

    Petra sitzt im R44

    Auf Teneriffa hatten wir einen wesentlich grösseren Turbinen Helikopter: EUROCOPTER AS350.
    Ein sehr leistungsstarker und wendiger Helikopter mit hoher Reichweite und sehr schneller
    Reisegeschwindigkeit. Hier gibt es viel mehr Platz für die Passagiere.

    grosser Heli

    Petra ist mit der Kopf-Kamera schon parat

  9. Hilfe beim Transfer und Einstieg in /aus dem Helikopter

    Aus dem Rollstuhl in einen Helikopter zu kommen ist nicht immer leicht. Doch zuvor müssen Sie ja zuerst einmal zum Helikopter kommen. Wir haben da sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. In der Schweiz konnten wir direkt zum Helikopter mit dem Rollstuhl fahren, weil wir von einem sehr kleinen Landeplatz abgeflogen sind. Auf Mallorca mussten wir zuerst durch eine Kontrolle und konnten dann auch direkt zum Helikopter gehen/fahren. Hier das Beispiel aus Mallorca, wo wir mit dem Rollstuhl direkt zum Helikopter fahren konnten.

    Der Ausgang ist zwischen den beiden Gebäuden rechts, nur wenige Meter entfernt.

    Auf Teneriffa war das deutlich komplizierter. Wir hatten einen grossen Hubschrauber und mussten vom internationalem Flughafen Süd starten. Dort, wo auch die meisten Urlaubsflieger landen. Also zuerst einmal zum grossen Parkplatz fahren und dann in die Abflughalle. Von dort wurden wir vom Piloten abgeholt und mit sin barreras zum Hubschrauber gebracht worden.

    Zuerst allerdings mussten wir durch die Papier- und Röntgenkontrolle. Also so, als wenn wir mit dem Flugzeug verreisen. Dazu hat uns ein Mitarbeiter von sin barreras durch den Flughafen bis zu seinem Fahrzeug geschoben. Mit dem Wagen wurden wir dann zum Helikopter gefahren. Schliesslich können Sie ja nicht mit einem Rollstuhl neben der Landebahn geschoben werden. Es waren 4 Mitarbeiter dabei und wir mussten auch den Transfer bestätigen, denn wie immer wurden Dokumente ausgefüllt.

    Beim Hubschrauber angekommen mussten wir jetzt noch Petra in den Flieger bekommen. Hier ein kurzer Film davon:

    .

  10. Piloten

    Die Piloten haben besondere Vorschriften und müssen regelmäßig ihr Können unter Beweis stellen und auch die ärztliche Kontrolle wird hier besonders gross geschrieben. Ob der Pilot aber auf ihre Wünsche gut eingehen kann, hängt von seinen Erfahrungen und Verständnis ab.

    Beispiel:
    Wir sind auf Mallorca an der Küste geflogen und hatten bei einem guten Piloten eine gute Sicht auf die Küste und den Strand. Der Pilot war so gut geflogen, dass wir alles von der Seite sehen konnten. Schliesslich hat ein Helikopter keinen Glasboden.

    Bei einem anderen Piloten mussten wir mehrfach reklamieren, weil dieser immer genau über die Aussichtspunkte geflogen ist. Der Pilot hatte meist eine gute Sicht nach vorn, aber Petra auf dem hinteren Sitz konnte nur wenig erkennen. Umsicht ist auch hier ein wichtiger Faktor eines Piloten. Leider hatte dieser Pilot unsere Beanstandungen nicht verstanden, daher sind wir nicht wieder mit ihm geflogen.

    Sprache: wir mussten uns immer auf Englisch mit den Piloten unterhalten. Die meisten können kein Deutsch. Das sollten Sie unbedingt bedenken, damit Sie ihren Flug geniessen können.

  11. Der Einstieg /Ausstieg

    Hier ist eine gute Planung wichtig. Wenn Sie einen Hubschrauber haben, der eine nicht so hohe Einstiegs-Höhe hat, können Sie gut mit 2 Personen in/aus den Hubschrauber gehoben werden (Siehe Video).

    Wenn Sie aber einen grossen Helikopter haben, dann brauchen Sie schon mehrere Personen. Wir hatten dieses Problem auf Teneriffa. Dazu habe ich auch einen Film erstellt. Hier landen wir nach unserem ersten Flug auf Teneriffa und bekommen ein Gläschen Sekt zum Anstossen. Danach heben wir gemeinsam Petra aus dem Helikopter in den Rollstuhl. Anschliessend werden wir von sin barreras zum Ausgang gebracht.

     

  12. Start

    Nachdem jeder einen Kopfhörer mit Sprecheinrichtung aufgesetzt hat, können Sie sich mit dem Piloten und den anderen Passagieren unterhalten. Ausserdem ist der Kopfhörer auch als Schallschutz nötig. Der Rotor macht sehr viel Krach und ohne Schutz ist es sehr unangenehm laut im Helikopter. Der Pilot startet den Motor und die Rotoren fangen an sich zu drehen. Es dauert aber noch eine Zeit, bis der Motor warm ist und die Rotoren die richtigen Umdrehungen machen können.Aber jetzt geht es los!  Meist hebt der Helikopter sanft vom Boden ab und der Pilot steuert über den Platz, bevor er schnell in die Luft geht. Das Erlebnis beginnt!!

    Kopfhörer Helikopter

    Petras Mutter hatte uns 2 Mal begleitet und die Flüge auf Mallorca und in der Schweiz genossen.

     

Geniessen oder Fotos machen?

Fotografieren:
Für die Fotos brauchen Sie ein gutes Teleobjektiv und eine gute Kamera mit kurzen Verschlusszeiten. Machen Sie Fotos, aber schauen Sie auch einfach mal aus dem Fenster. Bitte bedenken Sie auch, das Se auch in einem grossen Helikopter nur beschränkten Platz haben. Ich hatte leider ein grosses Schiebe Zoom dabei und bin oft an die Scheibe geraten. Danach hatte ich lieber ein kleineres Zoom dabei. Bei dem Licht sollte auch ein weniger Lichtstarkes Objektiv (leichter und günstiger) ausreichen.

Filmen:
Hier habe ich verschiedene Erfahrungen gemacht. Eine Videokamera in der Hand halten ist wegen Verwacklung nicht geeignet. Wenn Sie einen Gimbel haben oder extrem gute „Bildstabi“ in der Kamera haben, versuchen Sie es mal. Vielleicht haben Sie mehr Glück.
Ich hatte zum Beispiel eine GoPro Hero 2 und 3 eingesetzt. Petra und ich haben sie mit dem Gurt auf dem Kopf befestigt. So gibt es einigermaßen ruhige Bilder.

Frank mit Gopro

Mit der Gopro am Kopf und Kamera in der Hand bin ich bereit…

Aber Vorsicht: jede Bewegung mit dem Kopf zeigt sich negativ im Film. Dennoch schaut man schnell mal hier oder dort hin und schon wackelt der Film so stark, dass ihn keiner sehen will.

Ich hatte 2011 einen tollen Flug freihändig aufgenommen. Der Film war aber so verwackelt und trotz technischer Hilfe kann ich den Film nicht so erstellen, dass ich ihn zeigen würde.

Gopro an Scheibe

Die Gopro mit Saugnapf am unteren Fenster vorne

Masca

Hätten Sie gedacht, das das Bild der GoPro siehe oben so weit rechts die Einrichtung mit aufnimmt? Ich bestimmt nicht!

Einen guten Film hatte ich aber mit einer GoPro gemacht, als ich die Kamera mit einem Saugnapf an der Scheibe innen befestigt hatte. Allerdings hatte ich den enorme Weitwinkel nicht bedacht und so hatte ich einen Teil der Inneneinrichtung ständig im Bild.

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Hier noch ein paar Eindrücke von unseren Flügen:

Insel

Bild 1: Westspitze von Teneriffa

Regen

Bild 2 Mallorca im Regen

GPS

Bild 3 Das GPS Gerät im R44

Flug über Flughafen 2

Bild 4 Wir fliegen über den Flughafen von Palma de Mallorca

Flug über Flughafen1

Bild 5 Von oben wirkt alles so klein…

grosser Heli Teneriffa

Bild 6 Ger grosse Helikopter auf Teneriffa

securitas

Bild 7 Passkontrolle am kleinen Flughafen auf Mallorca

Cockpit grosser Heli

Bild 8 Hier das Cockpit mit deutlich mehr Platz

Petra im grossen Heli

Bild 9 Petra im grossen Helikopter

Teneriffa sin barreras

Bild 10        4 Personen von sin barreras holen uns ab und Petra hat schon die GoPro auf dem Kopf parat

Transport zum Heli

Bild 11               Hier ist der Transporter mit Hebebühne für Rollstühle im Heck

tele

Bild 12 :  .Achtung: Sollten Sie ein Schiebe Zoom haben, kann der Platz vor der Scheibe sehr eng werden.                  Vielleicht geht auch ein kleineres Objektiv?

 

Viel Spass und guten Flug

Wenn Sie mehr wissen möchten?

Dann schauen Sie doch auch bei meiner Verlobten Petra auf ihrer Seite vorbei. Sie hat einen langen Artikel über unsere gemeinsamen Flüge geschrieben und viele Fotos beigefügt:

          Hier geht zu Petras ausführlichen Bericht

 

Frank

 

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