4. Im Loro Parque

pano1

Loro Parque auf Teneriffa

Unser 11. und 12. Besuch im Loro Parque

Wir haben wieder einmal an der Discovery Tour teilgenommen und wurden so durch den Park geführt. Es war dieses Mal so voll Besucher im Park, dass wir immer wieder auf weitere Gruppen der Touren stiessen. Wir gingen durch den Park und es wurde uns vieles über die einzelnen Attraktionen berichtet. Vieles war uns bekannt, aber auch einiges Neues wurde in der Zwischenzeit gebaut.

Schon beim Parken wurden wir auf die Neubauten eines Gambia Dorfes aufmerksam. Wo früher Behindertenparkplätze (siehe rote Fläche) waren, steht jetzt das „Animal Embassy“ (die Botschaft der Tiere) der Loro Parque Fundation mit 5 neuen Gebäuden. Behandlungsräumen und neue Volieren und Babystation mit insgesamt ca. 2200 Quadratmetern. Wir wurden also auf den grossen Parkplatz (gelb markiert) gewiesen und dort gibt es leider keine Parkplätze für Behinderte mehr. Nur gut, dass wir so früh im Park waren und so einen Parkplatz am Rand wählen konnten. Auch haben wir so geparkt, dass wir die Heckklappe weit öffnen konnten, um den Rollstuhl und den Swisstrac auszuladen.

Parken

Der Loro Parque: Satelliten Bild von Google.com vom 15.01.2016

Wir fuhren also in den Park und uns wurde gleich am Eingang die Discovery Tour angeboten. Da wir die letzte Tour vor fast 8 Jahren machten, hatten wir uns zu einer neuen Tour entschlossen.
Hier wird man zum Teil hinter den Kulissen informiert und kann sich ein besseres Bild vom Park machen. Leider hat diese Tour so lange gedauert, dass wir danach nur noch wenig selbst unternommen hatten. Wir wollten also ein zweites Mal wiederkommen. Dies wird auch günstiger Angeboten und man zahlt pro Person dann 13 Euro und muss aber seinen Ausweis vorlegen und einen Fingerabdruck hinterlassen. Beim nächsten Mal braucht man dann nur noch den Daumen auf ein Lesegerät packen und kann durchgehen. Leider klappte das bei Petra nicht, da es erhebliche Probleme beim Scannen ihres Fingers gab. Beim nächsten Besuch wurde sie mit ihrem Swisstrac auch gleich durch gewunken, da ich schon kontrolliert wurde. Auf das Thema Datensicherheit möchte ich hier mal nicht eingehen, das kann sich jeder selbst überlegen.

Petra konnte an der Tour gut mitmachen, aber durch die Menge an Besucher des Parks war es teilweise sehr schwierig für sie. Immer wieder konnte Petra nicht viel sehen, weil auch die 20 Teilnehmer dieser Discovery Tour nicht alle Petra Platz machten. Immer wieder stand Petra hinter der Gruppe und hat nur die Hälfte sehen können. Es ist also nicht einfach mit einem Rollstuhl und Zugmaschine an den Führungen teilzunehmen. Dennoch hatten wir viel Spass und eine Menge Informationen und Einblicke erhalten. Auch bei unserem nächsten Besuch musste Petra sich immer wieder durch Menschenmassen kämpfen, damit sie auch etwas sehen kann. Immer wieder haben sich Fussgänger vor Petra gestellt und so die Sicht behindert. Nicht wenige sind aber auch an ihren Rollstuhl gestossen oder gegen den Swisstrac gelaufen. Nur im dunklen Aquarium konnte sie durch ihren Scheinwerfer sich Platz verschaffen.Dennoch drängten sich auch dort immer wieder Besucher vor ihr an die Aquarien.

Besonders haben uns bei der Führung die neuen Behandlungsräume, OP´s und Labors interessiert. Sie sind von aussen durch grosse Fenster gut einsehbar. So möchte der Park transparenter wirken. Die Zuschauer sollen viel mehr sehen können. Auch wurde dort ein riesiger Affenbrotbaum künstlich erschaffen und im unteren Bereich ist eine Voliere für Graupapageien geschaffen worden.

Danach sind wir dann noch zu den Gorillas und zu den Orcas gegangen. Wir waren dort unterhalb des Schwimmbeckens und konnten die Orcas durch dicke Scheiben sehen. Danach ging es ins „Planet Penguin“ zu den Pinguinen. Dort gibt es im Untergeschoss auch eine riesige Wasseraufbereitungsanlage, die uns gezeigt wurde. Da Petra keine Treppen steigen kann, musste sie bei den Pinguinen auf uns warten. Bei den Pinguinen ist ein Laufband für die Besucher, so soll es keinen Stau geben. Mit dem Swisstrac war es aber für Petra schwer das Band zu treffen, auch sind oft zu viele Gäste mit auf dem Band, so dass der Platz zu eng wurde.

Wer mehr über den Loro Parque wissen möchte, dem empfehlen wir das Buch
„Loro Parque – Ein Naturparadies seit 1972“

Nun wünschen wir Ihnen noch viel Spass bei unserem kleinen Film: Mit dem Rollstuhl durch den
Loro Parque.

 

Hier noch einige Links zum Loro Parque:

Bilder von Afrikanischen Affenbrotbaum
neue Website vom Loro Parque –  (deutsche Seite)
diverse Videos von den Tieren im Loro Parque
Blog vom Loro Parque in Deutsch
Loro Parque Nachrichten

 

Bleiben Sie dran…

Frank

↑ NACH OBEN ↑

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s